Christian
erzählt:
Nach
dem Pfingstfest 1989 um ca. 4 Uhr früh bei Georg in der Stube
holten wir unsere Instrumente raus, und spielten etwas angetrunken
was uns gerade so einfiel. Georg spielte mit seiner Klarinette
und ich damals mit meiner kleinen roten Ziach (72 Bässe).
Plötzlich kam uns die zündende Idee eine Oberkrainer-Musik
zu gründen!! Georg hatte auch schon die Besetzung für
Trompete und Bariton im Kopf: Franz K. für Bariton und Franz
S. für Trompete. Als wir die Beiden mit Erfolg darauf ansprachen,
probten wir einige Monate, aber leider ohne Gitarre.
Im
Bräustüberl in Tegernsee saß ich dann eines Donnerstags
neben einem Mädchen, und wir kamen irgendwie auf die Musik
zu sprechen - sie sagte sie spiele Gitarre. Daraufhin fragte ich
sie, was sie denn die nächsten Jahre so mache, weil bei unserer
Gruppe noch die Besetzung der Gitarre fehle. Völlig unkompliziert
sagte Sophie dann zu, und so waren wir nun eine Quintett. Wir
probten abwechselnd bei den einzelnen Leuten und bald war auch
schon der Name der Gruppe geboren: "Quintett-Anonym".
Nach
den verschiedenen Oberkrainer-Stücken folgten nun auch die
ersten modernen Stücke wie "Gib des Bandl aus de Hoar",
"Let's twist again" etc., die wir bei unseren Auftritten
im Dorffest oder bei Geburtstagsfeiern präsentierten.
Als
Franz S. aber dann zum Wehrdienst mußte, und sich die Quintett-Anonym
Termine ohnehin mit seinen Blasmusik-Auftritten überlagerten,
faßte er den Entschluß, sich ganz der Blasmusik zu
widmen und aus dem Quintett auszusteigen. Auch Sopie wurde der
Zeitaufwand für das Quintett zuviel, und so schieden die
Beiden nach 3 bis 4 Jahren entgültig aus. |